Lasst Düfte sprechen

Am 26.11. 2013 fand der Kurs „Lasst Düfte sprechen“ erstmalig statt. Alle Teilnehmer waren mit Begeisterung bei der Sache und empfanden den Kurs als wahres Dufterlebnis.
Im Kurs wurden Duftkerzen, Badesalz, Duftseifen und Badepralinen hergestellt und hübsch verpackt zu kleinen Geschenken.
Duftteelichter
Vorn Badepralinen, dahinter Badesalz und rechts in den Tütchen sind die Duftseifen.
Es war ein schöner erlebnisreicher Abend und ich freu mich schon aufs nächste Mal.
LG Euer Kräuterhexchen Silvia
Kurse Herbst – Winter 2013/14
Semester Herster – Winter 2013/14
Infos zum buchen und bezahlen der Kurse finden Sie hier: VHS Kurse Infos
Kurse sind nach Datum sortiert
I 33 300 E Kochen mit Lavendel (Kurs beendet)
Viele von Ihnen kennen den Lavendel. Der erste Gedanke ist meist: Urlaub in der Provence, der Zweite: er hält Blattläuse von den Rosen fern und vielleicht der dritte Gedanke: er hilft gegen Motten im Kleiderschrank. Aber haben Sie schon mal mit Lavendel gekocht? Lavendel ist nicht nur eine Heilpflanze sondern verfeinert mit seinem tollen Aroma viele Speisen. Von süß bis herzhaft ist alles dabei. Lassen sie uns gemeinsam verschiedene Rezepte ausprobieren und diese dann in gemütlicher Runde verkosten.
5.9., Do., 18 – 21 Uhr / 4 Ustd. 20 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche
I 33 102 E Kräuterwanderung am Auensee (Kurs beendet)
Manche Kräuter und Heilpflanzen wachsen vor unserer Haustür und wir gehen achtlos an ihnen vorbei! Manche finden wir als so genannte „Unkräuter“ in unserem Garten wieder, aber wir reißen sie achtlos heraus! Kommen Sie mit auf Entdeckungstour durch die Natur und lernen Sie Heilpflanzen und Wildkräuter kennen, ihre Erkennungsmerkmale, Inhaltsstoffe und Wirkungen, Nutzung in der Volksheilkunde und Küche und vieles mehr. Durch Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken werden wir erkennen wie vielfältig Heilpflanzen und Wildkräuter sind.
Treffpunkt: Auensee, Holzbrücke (Linien 10, 11, 11 E bis Haltestelle Wahren, über „Linkelstraße“ und „Am Hirtenhaus“ bis zur Holzbrücke)
7.9., Sa., 14 – 16.15 Uhr / 3 Ustd. 6 EUR Außer Haus
I 33 302 E Geschenke mit Kräutern und Gewürzen (Kurs beendet)
Oft wird man eingeladen und man sucht nach einem passenden Geschenk oder ein Mitbringsel. Etwas „selbst Gemachtes“ kommt da gerade recht. Mit relativ wenig Aufwand kann man ausgefallene Geschenke, deren wichtigste Zutaten Kräuter und Gewürze sind, zaubern. Im Kurs werden wir verschiedenes ausprobieren (z.B. Bonbons, Liköre, Teemischungen, Sirup u.v.m.) zum mit nach Hause nehmen. Lassen Sie sich überraschen wie einfach es ist. Auch gibt es noch ein paar Seiten mit Ideen und Rezepten.
17.9., Di., 18 – 21 Uhr / 4 Ustd. 22 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche
I 33 312 E Die tolle Knolle – Kochen mit Kartoffeln und Kräutern (Kurs beendet)
Die Kartoffel zählt in Deutschland zu den Grundnahrungsmitteln. In der Küche ist sie ein wahres Allroundtalent. In Kombination mit Kräutern und verschiedenen Zubereitungsarten kommt immer eine schmackhafte Mahlzeit heraus. Dieser Kurs ist für Kochanfänger und experimentierfreudige Fortgeschrittene geeignet, denn Sie lernen viel Wissenswertes über die tolle Knolle, die Kräuter die wir benutzen und erlangen praktische Erfahrungen mit Ihnen. Wir kochen und genießen gemeinsam. Am Ende des Kurses können Sie ein Skript mit allen wichtigen Infos und Rezepten bei der Kursleiterin erwerben, mit denen Sie zu Hause experimentieren können. Optional 2 Euro für das Skript.
15.10., Di., 18 – 21 Uhr / 4 Ustd. 21 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche
I 33 106 E Lasst Düfte sprechen (Kurs beendet)
Düfte berühren die Seele. Wir sollten sie festhalten, konservieren und genießen. Dies kann man z.B. in Seifen, Badesalzen, Duftkerzen oder auch Massageölen tun. Dabei kommen ätherische Öle und Kräuter zum Einsatz. Im Kurs werden Sie selbst solche und andere duftende Dinge herstellen, hübsch verpacken und mit nach Hause nehmen. In einem kleinen Skript erhalten die Infos und Ideen damit sie zu Hause weiter experimentieren können.
26.11., Di., 18 – 21 Uhr / 4 Ustd. 22 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche
Pralinen mit Gewürzen und Kräutern
Schokolade, ob weiß oder dunkel, kann süchtig machen. Fast jeder ist ihr verfallen. Trotzdem sollte Schokolade etwas Besonderes sein. Pralinen gefüllt oder ungefüllt, aber immer mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, sind eine besondere Leckerei, der kaum jemand widerstehen kann. In diesem Kurs stellen wir selbst Pralinen mit der gewissen Würze her. Ob Vanille, Minze oder auch Chili – fast alles ist möglich. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt und den Möglichkeiten und verwöhnen Sie Ihre Sinne mit ausgefallenen Pralinenkreationen.
I 33 336 E Pralinen mit Gewürzen und Kräutern (Kurs beendet)
30.11., Sa., 14 – 17 Uhr / 4 Ustd. 21 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche
I 33 348 E Pralinen mit Gewürzen und Kräutern (Kurs beendet)
12.12., Do., 18 – 21 Uhr / 4 Ustd. 21 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche
I 33 349 E Pralinen mit Gewürzen und Kräutern (Kurs beendet)
13.12., Fr., 13.12.2013 18 – 21 Uhr / 4 Ustd. 21 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche
I 33 108 E Der magische Rauch – geheimnisvolle Räucherstoffe (Kurs beendet)
Die Menschen haben schon seit frühester Zeit Düfte empfunden und genossen. Der Rauch ist der sichtbare Duft von Pflanzen und Harzen. In allen Kulturen wurden aromatische Pflanzen und Substanzen zeremoniell, rituell oder schlicht zum Beduften von Gewändern und Räumen verbrannt. Kommen Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte des Rauches. Lernen Sie einige Räucherstoffe und ihre Wirkungen auf Körper, Geist und Seele kennen. Sie erfahren, was man alles zum Räuchern benötigt und erlernen die Kunst des Räucherns. Zusätzlich gibt es nützliche Tipps zum Einkauf von Räucherstoffen und Zubehör.
Für Sachkosten sind 2,50 EUR an die Kursleiterin zu entrichten.
3.12., Di., 18 – 20.30 Uhr / 3 Ustd. 6 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7
I 33 112 E In meinem Garten weiß ich was ich esse! (noch buchbar)
Wenn ich heute etwas kaufe, weiß ich meist nicht was ich esse! Im eigenen Garten kann man es anders machen! Wie? Es gibt viele natürliche Methoden ohne Chemie gesundes Gemüse und Obst im Garten zu erzeugen, welches dann auch noch schmeckt. Und das ist gar nicht so schwer. Schwerpunkte sind: gesunder Boden, Möglichkeiten der Mischkultur, biologischer Pflanzenschutz, Förderung von Nützlingen, sowie viele Tricks um das „Gärtnern ohne Chemie“ zu verwirklichen.
23.1., Do., 18 – 21 Uhr / 4 Ustd. 12 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7
Alles Käse, oder was? – Käse selbst gemacht!
Käse selbst herstellen ist gar nicht so schwer, wie man es sich vorstellt. Mit einfachen Hilfsmitteln, der richtigen Milch, ein paar anderen Zutaten und etwas Geduld stellen wir selbst einige Käsesorten her. Pur oder verfeinert mit Kräutern und Gewürzen ist selbstgemachter Käse ein Hochgenuss. Einen Teil davon werden wir im Kurs gleich verkosten. Sie bekommen einige Grundrezepte, sowie Einkaufstipps um auch zu Hause selbst Käse herstellen zu können.
Für Sachkosten ist 1 Euro an die Kursleiterin zu entrichten.
I 33 368 E 15.2., Sa., 14 – 17 Uhr / 4 Ustd. 21 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche (ausgebucht)
I 33 370 E 22.02.14, Sa.,14:00 Uhr-17:45 Uhr /4 Ustd. 24 EUR Volkshochschule, Löhrstraße 3 – 7, Lehrküche (ausgebucht)
Spitzwegerich – Bonbons

Spitzwegerich – Bonbons
200g Spitzwegerichblätter, 500 ml Wasser, 500 g Zucker, 20g Butter, 25g Traubenzucker, 1 TL gemahlener Anis, Blätter waschen, trocken schütteln, fein schneiden, mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und 30 min sieden lassen, abseihen, ausdrücken, gewonnenen Saft (ca. 250 ml) mit Zucker, Traubenzucker, Butter und Anis unter rühren aufkochen lassen, bei geringer Hitze etwa 20 min weiter kochen, dickflüssige Masse auf ein geöltes Backblech gießen, erkalten lassen, vor dem Erstarren in Bonbonform schneiden, in Frischhaltefolie wickeln, in dunklen Dosen aufbewahren, Hustenbonbons für Kindern
Rotkleetinktur

Rotklee – Tinktur
frische oder getrocknete Blüten in ein Glas füllen, mit Weizenkornschnaps übergießen, 4-6 Wochen ziehen lassen, abfiltern, 3x täglich 1TL einnehmen, zur Stärkung der Abwehr, regt die Selbstheilungskräfte an
Kräutergeschichte
Eigentlich müsste man die Geschichte der Kräuter in zwei Teile teilen. Einmal ist da die Geschichte über die Kräuter mit denen man das Essen würzt (Würzkräuter) und dann die Geschichte der Heilkräuter. Die Übergänge sind fließend und teilweise verwirrend und es gab in jeder Epoche Höhen und Tiefen. Sogar Kriege wurden geführt um die begehrten Würzkräuter zu bekommen und es wurden Menschen als „Hexen“ verbrannt weil sie mit Kräutern heilten und darüber auch ein großes Wissen hatten. Die Fülle der Informationen ist groß so das man leicht den Überblick verliert oder es sich sogar lohnen würde ein eigenes Buch nur über die Geschichte der Kräuter zu schreiben.
Was die Geschichte der Würzkräuter betrifft so sollen schon vor mindestens 50 000 Jahren, so vermuten Archäologen, Jäger- und Sammlerkulturen ihre Fleischstücke gewürzt haben. Sie wickelten sie vor dem Braten in Kräuter und Früchten ein.
Man hat auch Kümmel und Mohn aus der Jungsteinzeit um etwa 4’000 vor Christus gefunden. Sternanis, Muskat, Nelken, Zimt und Ingwer kannten die Chinesen schon um 2700 vor Christus. Die ältesten Gewürze sind Angelika, Kümmel, Mohn, Safran, Thymian, Dill, Koriander, Senf und Fenchel. Jede Kultur hat aber ihre eigene Kultur- und Gewürzgeschichte.
Bis in das Mittelalter hinein beherrschten die Araber, die bereits um 1000 v.Chr. ein florierendes Geschäft mit Gewürzen betrieben, den gesamten Gewürzhandel Europas. Die wertvollen Waren wurden von ihnen mit Karawanen auf dem Landweg aus Asien in die europäischen Länder gebracht. Ihr Erfolgsrezept war die Geheimhaltung ihrer „Gewürzquellen“, so dass bei europäischen Konsumenten (Griechen u. Römer) über den Ursprung der Gewürze nur Vermutungen und Märchen kursierten.
Nachdem die Nutzbarkeit der Monsunwinde für die Schifffahrt entdeckt worden war, breiteten sich die arabischen Händler weit nach Süden und Osten aus. Ihre Handelsniederlassungen waren weit verstreut (z.B. Malaisen, China) und ihre Handelsmacht war sehr gefestigt und konnte nur mit Gewalt zerstört werden.
In Europa (außer für die Römer) waren Gewürze ausschließlich luxuriöse Genussmittel für Könige und Fürsten. Durch die Kreuzzüge kamen schließlich größere Mengen an Gewürzen nach Europa. Auch die Entdecker wie Marco Polo trugen dazu bei das der Gewürzhandel blühte. Nun begann die große Blütezeit der italienischen Handelsstädte. Da fast der gesamte Gewürzhandel Europas über Venedig abgewickelt wurde, bestimmte die Stadt den Preis, den die Europäer für Gewürze zu zahlen hatten. Die Handelsspannen waren enorm.
Christoph Kolumbus‘ Karavellen erreichten 1492 die Karibischen Inseln und brachten Chilipfeffer, Paprika und dem scharfen Piment mit sich.
Aber auch neben den Gewürzkräutern spielten die Heilkräuter eine große Rolle.
Die Kräuterheilkunde ist wohl die älteste Behandlungsmethode und die Menschen waren fasziniert von all den Wirkungen und „Wundern“ die die Heilpflanzen hervorbrachten. Viele Kräuter und Heilpflanzen sind zum Teil sagenumwogen und faszinieren die Menschen noch heute.
Aber wie wussten die sogenannten „Kräuterfrauen und Männer“ welches Kraut für welche Krankheit oder Leiden ist? Viele Jahrhunderte lang probierten diese Menschen die Kräuter an sich selber aus und später auch an ihren Patienten. Dabei achten sie auf die Dosierung, Farbe, Form, Geruch und Geschmack um mögliche Wirkungen zu finden. All dieses Wissen wurde meist nur mündlich an die nächste Generation weiter gegeben. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen hat man in einem chinesischem Heilpflanzenbuch aus dem Jahre 3700 v. Christi Geburt gefunden.
In der Heilkunde gab es einige bedeutende „Wissenschaftler“ wie z.B. unterrichtete der „Vater der Heilkunde“ Hippokrates in Griechenland seine Schüler in der Anwendung von Heilkräutern u.a. als Schmerz- und Heilmittel schon 400 v. Chr.
Oder auch der griechische Arzt Dioskurides schrieb sein Wissen nieder in dem Werk „De Matria Medica“ (Über die Medizin) . Bei diesem Werk wurden Ca. 500 pflanzliche Heilmittel abgehandelt die von Heilpflanzen stammten. Dieses Buch ist die älteste überlieferte Beschreibung von Heilkräutern, die erhalten ist.
Sicher gab es noch viele andere die überragende Leistungen in die Heilkunde einbrachten aber dies würde auch ein ganzes Buch füllen.
Hier nur noch einige Namen:
- Theophrasts Lehrer, Aristoteles (384-322 v. Chr.) hatte botanische Studien geschrieben, die jedoch großteils verloren gingen.
- Die Nonne Hildegard von Bingen mit ihrer Ganzheitsmedizin
- Albertus Magnus von Bollstädt (1193 – 1230) stammt eine Beschreibung von ca. 250 Arzneipflanzen und Drogen. Diese Schrift ist vor allem deswegen interessant, weil bereits eine Klassifikation der Pflanzen erfolgt und pharmazeutische Angaben zum Teil auf eigenen Versuchen und Beobachtungen beruhen.
- Und noch viele andere
Als dann um 1445 der Buchdruck auf kam begünstigte dies die Veröffentlichung vieler reich bebilderter Botanischer Werke wie z.B. Cube, Leonhard Fuchs, Otto Brunfels, u.a
1640 wurde auch das Werk von John Parkinsons THEATRUM BOTANICUM, das mehr als 3800 Pflanzen beschrieb veröffentlicht.
Später dann im 19Jh geriet die Pflanzenheilkunde zu mindestens in Europa in Vergessenheit. Sie wurde von anderen Naturwissenschaften verdrängt. All die Erfahrungen und das Wissen darüber wurde nicht mehr so ernst genommen. Die „neue“ Medizin wurde von vielen hochgelobt und man konnte chemisch-synthetische Arzneimittel herstellen die man prüfen konnte durch Experimente.
Daraus entstand wohl auch der Eindruck das Heilpflanzen harmlos seien und keine Nebenwirkungen aufweisen würde. Aber die Zeit lehrte das dem nicht so ist. Es gibt einige Heilpflanzen die gravierte Nebenwirkungen wie z.B. der Fingerhut der den Wirkstoff Digitales der noch heute als Herzmittel eingesetzt wird.
Dieser Trend änderte sich aber schon bald und ende des 19Jh gab es Kämpfer wie der Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897), der mit dem Wasser als Heilmittel auseinander setzte und sich darum bemühte vergessenes altes Kräuterwissen wieder aus zu graben und zu verbreiten.
Heute werden selbst auch in der modernen Pflanzenheilkunde exakte wissenschaftliche Verfahren verwendet um die Inhaltsstoffe zu erforschen und Mittel daraus herzustellen.
Potpourri, Rose-Lavendel

Zutaten: 1 Tasse Lavendel (trocken), 1 Tasse Rosenblütenblätter (trocken), 2 Esslöffel Veilchenwurzel, 6 Tropfen Lavendelöl, 3 Tropfen Rosenöl
Zubereitung: Alle Zutaten mischen und in einer hübschen Schale präsentieren.











