Hollerblüten – Sirup

für 5 Liter Sirup braucht ihr:
30 – 40 Holunderblütendolden (je nach Größe), 3 Liter kaltes Wasser, 3 Biozitronen, 3 kg Zucker, 6 Päckchen (a 5g) Zitronensäure,
Die Blüten zusammen mit dem kalten Wasser in einen großen Topf füllen, Biozitronen waschen, in Scheiben schneiden und den Ansatz damit abdecken. Für 3 Tage in den Kühlschrank stellen.
Blüten abseihen und ausdrücken. Flüssigkeit zurück in einen großen Topf geben. Zucker und Zitronensäure dazu geben und alles solange unter rühren erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Flüssigkeit klar erscheint. Dann noch heiß in Flaschen füllen.
Der Sirup ist ca. 1 Jahr haltbar.
Darf ich vorstellen….
Familie Amsel mit ihren Kindern. Im Frühjahr 2007 entschied sich Frau Amsel ihr Nest in einer Ecke auf unserem Balkon zu bauen. Sie allein ist für den Bau des Nestes verantwortlich und war ca. 5 Tage damit beschäftigt. Auch für das ausbrühten der Eier ist ebenfalls nur sie verantwortlich.
Als ich das Nest entdeckte, war Mama schon fast fertig mit brüten. Es waren fünf Eier. Ausgeschlüft waren schon vier Babys.
Als sie ausflug um Futter zu holen, konnte ich ein Bild von den süßen kleinen machen.
Das grüne dort ist das letzte verbliebene Ei. Ein Tag später war auch das letzte Baby geschlüpft. Insgesamt hat Mama Amsel ca. 15 Tage gebrütet.
Wow fünf süße kleine nackeliche Babys. Gratuliere Familie Amsel !
Fünf Babys die immer Hunger hatten mussten nun versorgt werden. Mama Amsel kam mit jeder Menge Würmer zurück. Die zappelten zum Teil noch im Schnabel. Die Babys machten viel Krach und sperrten ihre Schnäbel auf.
Papa Amsel musste auch dabei helfen Futter heran zu schaffen.
Langsam wurden die kleinen größer und die Federn wuchsen.
In küzester Zeit wuchsen die Babys heran und schon nach ca. 15 Tagen waren sie voll entwickelt.
Die kleinen kletterten nun schon manchmal aus dem Nest und schauten sich um.
Dann ein paar Tage später, war es Zeit das Nest für immer zu verlassen. Mama und Papa Amsel saßen gegenüber auf dem Schuppendach und riefen nach den kleinen. Es dauerte ein Weilchen bis die kleinen sich entschieden endlich los zu fliegen.
Sie mussten aber nicht fürchten zu verhungern. Mama und Papa Amsel versorgten die kleinen noch ca. 3 Wochen mit Futter.
Da Amseln zwei bis drei Mal im Jahr brühten, habe ich das Nest nicht entfernt und auch nicht meinen Balkon bepflanzt bzw. richtig genutzt in dem Jahr. Ich hoffte ein wenig, das die beiden sich nochmals für meinen Balkon entscheiden würden. Sie haben es nicht getan – leider.
Und warum zeige ich die Bilder jetzt erst? Erstens hatte ich 2007 noch keinen Blog. Zweitens hatte ich die Bilder in den tiefen der Festplatten verbummelt und vor ein paar Tagen wieder gefunden als ich eigentlich was ganz anderes gesucht habe. Und drittens möchte ich Euch zeigen das Natur auch mitten in der Stadt einen Platz zum überleben findet.
LG Kräuterhexchen Silvia
Marinierte Kartoffelspieße

Zutaten für 8 Spieße:
500g kleine Kartoffeln, 1große Biozitrone
Marinade: 1 Zehe Knoblauch, Kräuter (Giersch, Sauerampfer, Kapuzinerkresseblätter, Salbeiblüten), 6 EL Öl, 1 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer
Die Kartoffeln gut waschen und in der Schale ca. 15 min kochen.
Für die Marinade den Knoblauch schälen und klein schneiden. Kräuter waschen, gut trocknen und klein schneiden. Beides in einen Mörser geben. Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer dazu geben und zu einer groben Paste verarbeiten.
Die Kartoffeln abgießen und längs halbieren. Die noch heißen Kartoffeln mit der Marinade vermischen. Alles mindestens 30 min ruhen lassen.
Die Biozitrone waschen und in Stücke schneiden. Die Kartoffelhälften abwechselnd mit den Zitronenstücken auf die Holzspieße stecken.
Unter mehrmaligen Wenden ca. 10 bis 15 min grillen. Die fertigen Spieße nochmal mit etwas Salz bestreuen und servieren. Bei mir gab es ein Putenschnitzelchen dazu.
Natur kann so schön sein
Ich war letzte Woche wieder mal unterwegs am Auensee. Eigentlich wollte ich nur Holunderblüten sammeln. Dies habe ich auch getan und ein paar andere Wildkräuter wanderten auch noch in meinen Korb. Unterwegs entdeckte ich auch ein paar Bewohner des Auenwaldes.
Die Fotos hab ich mit dem Handy gemacht. Das war garnicht so einfach, denn diese bezaubernd schöne blaue Libelle saß nie wirklich still.
Hier etwas näher. Leider ein wenig verschwommen.
Auf dem Rückweg ging ich wie immer über die Bauernbrücke (das ist die Holzbrücke – Treffpunkt der ausser Haus Kurse der VHS) Man erreicht die Brücke über die „Linkelstraße“ und „Am Hirtenhaus“. Google – Ansicht
Dort sah ich ein paar Bewohner der weißen Elster. Enten und Nutriane kann man hier beobachten. Sie werden auch zum Teil gefüttert.
Ich find die Nutriane so süß. Sie werden auch Biberratten oder Wasseratten genannt.
Und ihr noch ein rastloses Hummelchen an den Salbeiblüten. Das Bild entstand in meinem Garten.
Ist Natur nicht schön? Ja, sie ist es! Es gibt viel zu entdecken auch wenn man in der Stadt wohnt.
LG Kräuterhexchen Silvia
Löwenzahn und Co 18. Mai 2014

Ein Tag, den alle Teilnehmer nicht so schnell vergessen werden. Es regenete schon vor Beginn es des Kurs, während wir sammelten, auf dem Weg ins Zimmer wo wir kochen wollten und auch danach regnete es immer noch. Dazu war es noch ziemlich kalt.
Aber egal wir haben alle durchgehalten und mit den gesammelten Kräutern uns ganz tolle Gerichte gezaubert.
Es gab grünen Spargel mit Kräutersahne, Wildkräuter – Quark – Plätzchen und dazu gefüllte Eier mit Wildkräutern.
Als Nachtisch machten wir Hollerküchle mit Zucker und Zimt.
Trotz des Wetters und der Kälte war es ein schöner Tag. Die Teilnehmer waren fleißig und haben jede Menge gelernt.
LG Kräuterhexchen- Silvia
J33349E Blütenküche
Kurzfristig gab es jetzt noch einen freien Termin in der Lehrküche. Deshalb kann ich freudig verkünden das folgender Kurs nun doch noch stattfinden kann.
Hier der direkte Link zum Buchen des Kurses über die VHS Leipzig.
http://www.vhs-leipzig.de/index.php?id=55&kathaupt=11&knr=J33349E
Es gibt 10 Plätze für diesen Kurs. Es sind nur noch 5 Plätze frei!
J33349E Blütenküche
Blüten – kann man die essen? Gehören die nicht auf die Wiese, in den Ziergarten oder in die Vase? Nein nicht nur. Es gibt viele Blüten, die essbar sind und die auch richtig gut schmecken. Sie werden staunen, wie vielfältig sie in der Küche einsetzbar sind. In diesem Kurs erfahren Sie nicht nur, welche Blüten man essen kann, wie man mit ihnen umgeht und was man zu beachten hat, sondern wir werden gemeinsam ein Blütenmenü zu bereiten und anschließend genießen. Dazu erhalten Sie ein Skript mit allen Informationen und Rezepten, die Sie leicht zu Hause nachkochen können.
Mitzubringen / Materialien
Bitte zwei Gläser ca. 200 ml und 1 Euro für das Skript mitbringen.
Termin: Do. 17.07.2014 18:00 – 21:00 Uhr, Lehrküche der VHS
Kosten: 22 Euro


























